Der Hantelnebel
M27 MessierMessier 27, auch Hantelnebel genannt, ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Füchschen. Er ist etwa 1.200 Lichtjahre von der Erde entfernt und wurde im Jahr 1764 von dem französischen Astronomen Charles Messier entdeckt.
Der Hantelnebel entstand, als ein sonnenähnlicher Stern am Ende seines Lebens seine äußeren Gasschichten ins Weltall abgab. Im Zentrum des Nebels blieb ein sehr heißer Weißer Zwerg zurück. Dieser bringt das ausgestoßene Gas zum Leuchten.
Seinen Namen erhielt Messier 27 aufgrund seiner auffälligen Form, die an eine Hantel erinnert. Der Nebel kann bereits mit kleineren Teleskopen beobachtet werden und gehört zu den bekanntesten planetarischen Nebeln am Nachthimmel.
- Typ
- Planetarischer Nebel
- Sternbild
- Vulpecula
- Entfernung
- ~1.360 Lj
Dieses Licht war 1.400 Jahre unterwegs, bevor es meinen Sensor traf.
Damals stand das Römische Reich in voller Blüte.
Angaben in der Literatur schwanken zwischen 1.200 und 1.500 Lichtjahren – Entfernungen im All sind schwer zu messen.
- Aufnahme
- 2026-22-08
- Belichtung
- 10s x 236
- Integration
- 45 min.
- Ort
- Kempen - Bortle 5
- Auflösung
- 890 × 614 px
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